Wie ich mich wieder gefunden habe


Diesen Blogspot widme ich meiner Freundin, die mir geholfen hat, mich wiederzufinden ohne, dass sie es selber bemerkt hat.

Ich hab lange darüber nachgedacht, wie ich diesen Blogspost schreibe. Ungelogen, ich lag schon nächtelang im Bett und hab die Gedanken in meinem Kopf ausformuliert. Jetzt versuche ich es auf "Papier" zu bringen. Dabei ist es gar nicht so einfach, in dem Wirrwarr und Chaos sich zurechtzufinden. Wer meinen letzten Blogpost (hier) gelesen hat, weiß, wie ich mich lange gefühlt habe und wie ich die ganze Zeit an mir selbst gezweifelt habe, wer ich denn überhaupt bin und wo mein altes Ich geblieben ist. Die Wahrheit ist, mein altes Ich war die ganze Zeit da gewesen, nur, ich hab mich nicht ihrer bedient, wie komisch das jetzt auch klingen mag. Irgendwie habe ich sie vergessen und jemanden geschaffen, der ich nicht bin.

Ich entführ euch jetzt mal zu einer kleinen Geschichte. Es gab einmal ein Mädchen, das sehr glücklich war und das immer Dinge positiv gesehen hat. Sie lebte in ihrer Welt und nahm doch alles um sie herum wahr. Dennoch war sie ziemlich unbekümmert, während sie immer versuchte, das Beste zu sehen. Stets sah sie das Gute in Menschen und beschäftigte sich nur ungern mit negativen Sachen. Mit der Zeit wurde sie immer älter und durchlebte viele Änderungen. Sie dachte, dass sie ihre innere Einstellung verloren hatte und jetzt irgendwie herumirrte auf der Suche nach dem, wer sie ist. Doch in Wirklichkeit ist sie immer noch sie selbst geblieben.

Wie ihr euch jetzt wahrscheinlich denken könnt, bin dieses Mädchen ich. Lange Zeit hab ich gedacht, dass ich mich so sehr verändert habe und nicht mehr weiß, wie es ist, so zu sein wie früher. So strahlend. Aber ich bin immer noch dieselbe und doch eine andere. Eine Freundin hat mir einen kleinen "Stups" gegeben und mir gezeigt, dass ich trotzdem noch die Alte bin. Sie wusste selber nicht, was sie da angestellt hatte und sie weiß es wahrscheinlich erst jetzt, wenn sie diesen Blogpost liest, haha.

In den letzten paar Monaten und Wochen fühlte ich mich ziemlich verloren, weil ich mir selbst nicht wirklich treu geblieben bin. Ich wollte jemand sein, der ich nicht war oder zumindest hab ich mich so aufgeführt. Mein Kopf war ziemlich voll mit Dingen, die mich bedrückten und niederreißten. Jetzt im Nachhinein würde ich sagen, dass niemand daran Schuld war, dass es mir schlecht ging und dass ich am Ende mit mir selber war. Niemand war Schuld daran, außer ich selbst. Vielleicht wollte ich traurig sein und all das. Fragt mich nicht, wieso.


Für mich war es wichtig, mich erneut mit mir selbst auseinanderzusetzen. Wer bin ich? Was will ich? Wie will ich sein? Was will ich erreichen?
Ich bin immer noch ein optimistischer und lebensfroher Mensch. Ich möchte viele Erfahrungen sammeln, glücklich sein und nie meinen Optimismus verlieren. Ich möchte nicht vergessen, dass ich selber für mein eigenes Glück verantwortlich bin und mir das kein Mensch nehmen kann. Sicher, manchmal ist es schöner, mit anderen Menschen mein Glück zu teilen, aber es ist nicht abhängig von ihnen. Außerdem will ich offen sein für neue Dinge, neue Erfahrungen, neue Menschen. Bei einem glücklichen Leben spielt Dankbarkeit eine große Rolle. Wenn man dankbar ist, sieht man all die Dinge, die man hat und nicht die Dinge, die man nicht hat. Ich will gerne ein noch besserer Mensch sein. Verständnis für andere aufbringen und ihnen helfen. Jemand sein, mit dem man gerne Zeit verbringt. Jemand sein, der angenehm ist, der anderen gut tut, der Gutes tut. Mein Wunsch ist es, andere mit meiner positiven Art und meinem Optimismus anzustecken. Dass sie sehen, wie sehr ich strahle, weil ich mit mir selber zufrieden bin und glücklich bin. Dass ich dadurch anziehend wirke. Zum Abschluss möchte ich ein glückliches, erfülltes Leben mit viel Erfahrungen und Momenten, die mich zum Lächeln bringen mit Menschen, die mich zum Lachen bringen und die mich all die unwichtigen Dinge und Sorgen vergessen lassen. Vieles überschneidet sich, wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt.

Glück ist nicht etwas, das einem von selbst zufliegt. Wenn man Glück will oder glücklich sein will, muss man sich selbst dafür entscheiden. Es ist manchmal schwierig und hart, aber man muss sich jeden Tag dafür entscheiden, einfach glücklich zu sein und die guten Dinge zu sehen. Um ein paar Beispiele anzuführen, klar ist es hart, wenn man die beste Freundin vielleicht verloren hat und klar ist es hart, wenn der Freund Schluss gemacht hat. Aber beides sind Dinge, mit denen man fertig werden kann. DU bist für dein Glück verantwortlich. Niemand anders. Nicht die beste Freundin und schon gar nicht der Freund. Es ist normal, zu trauern und es ist normal, dass es weh tut, aber das bringt dich auch nicht weiter. Die werden deswegen auch nicht zurückkommen. Wichtig ist, dass du dich jetzt aufraffst und glücklich wirst, damit du für anderes bereit bist. Es klingt blöd, aber in deinem Trübsal siehst du vielleicht nicht das Beste, was vor dir liegt. Sei offen für neue Dinge. Wer weiß, was noch kommt? Du wirst glücklich, auch alleine, dafür brauchst du keinen Menschen und glaub mir, Schätzchen, von den ganzen Menschen auf der Erde wirst du trotzdem jemanden finden, der ein echter Freund ist.


(*Pr-Sample/ Kleid von ladyblingbling hier zur websitehier zum Kleidhier zum Instagram Account)

Natürlich hab ich trotz allem Angst vor dem, was noch kommen wird. Ich hab Angst davor, wenn alles nicht so wird, wie ich es mir ungefähr vorgestellt habe und ich dann wieder total am Ende bin. Dass ich trotzdem nicht glücklich werde, egal, wie optimistisch ich war. Aber es gibt da einen Spruch, den ich total mag: It'll be if it's meant to be. Wenn etwas sein soll, dann wird es auch so kommen, egal, wie lang es dauert und wie die Situation ist. Und wenn nicht, dann wurde ich für etwas besseres und tolleres aufgehoben und brauch mir keine Sorgen machen. Natürlich leichter gesagt als getan.

Es wird auch mit dieser Einstellung nicht immer perfekt laufen und es gibt immer Rückschläge, aber wichtig ist, dass man nie aufgibt und sich wieder aufrafft. Freunde sind dabei eine sehr wichtige Rolle. Man wird immer mal jemanden brauchen, der einem hilft oder bei dem man sich aussprechen muss, aber das ist nicht schlimm. Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitergehen!

Du hast die Wahl, wie du dein Leben leben willst und wie du am Ende sein willlst. Es werden immer Höhen und Tiefen geben. Entscheidend ist, wie du mit einem Tief umgehst. Du kannst lachend in dem Regen tanzen und die Sonne dahinter sehen oder du kannst traurig Trübsal blasen. Besser ist auf jeden Fall das Erstere.


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